define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Simon L – Seite 48 – Simons Reiseblog

Rocky Mountains

Am Montag war es dann endlich soweit: Unser Road-Trip nach Vancouver begann. Mit einem vollgepackten Fahrzeug ging es erstmal 4,5 Stunden nach Drumheller. Die komplette Strecke war total flach, wie ein Großteil der Provinz Saskatchewan. Nach der Ankunft haben wir uns erstmal die Dinosaurier Statue und die umliegenden Canyons angeschaut:








Unser erster Stop in den Rocky Mountains war Canmore. Eines der vielen kleinen Örtchen entlang des Trans Canadian Highway. Am Abend der Ankunft haben wir uns erst einmal ein bisschen umgeschaut:



Dienstag war es dann soweit: Unsere erste Wanderung stand an. Wir haben uns natürlich gleich die leichteste ausgesucht mit 1300 Höhenmeter 🙂 das Ziel war der Gipfel des Berges Lady Mac Donald:



Leider mussten wir kurz (60m) vor erreichen des Gipfel umdrehen! Unser Equipment war einfach nicht gut genug. Zu steil und zu viel lose Steine; war trotzdem unschlagbar!

Das Wetter am Mittwoch sah nicht vielversprechend aus, somit waren nur zwei kleinere Touren eingeplant. Am Morgen wanderten wir entlang eines Flussbettes. Nach der ersten Wanderung haben wir in Banff am Campingplatz unser Zelt aufgestellt und anschließend den Hausberg (Tunnel Mountain) der Stadt bestiegen.







Wir haben leider in Lake Louis  keinen Platz zum Campen gefunden, daher haben wir in Banff übernachtet und sind am Donnerstag schon sehr früh zum eigentlichen Ziel aufgebrochen. In der näheren Umgebung des Lake Louis gibt es noch einige weitere Seen, welche wir uns zuerst anschauten.
Als wir am Lake Moraine ankamen, sind uns sofort die Kanus aufgefallen! Wir konnten nicht widerstehen und haben gleich Mal ne Stunde auf dem See verbracht.



Von hier aus wanderten wir zum Lake Cosultation, hier wollte ich unbedingt erleben, wie sich 3 Grad Wassertemperatur in Wirklichkeit anfühlt.

Am Nachmittag sind wir dann noch zum bekannten Lake Louis gefahren und haben auch hier wieder eine mehrstündige Wanderung unternommen zum „Plain of Six Glaciers“. Auf dem Weg dorthin haben wir uns mit einem aus Großbritannien zusammen geschlossen, der auch das gleiche Ziel hatte.

Wir haben uns alle ziemlich gut verstanden, deshalb sind wir zusammen zurück nach Banff und haben dort in einer Bar mit einem Bier gestartet. Dabei sollte es an diesem Abend jedoch nicht bleiben !:)

Saskatoon, Kanada

Als ich mich Ende letzten Jahres bei einer Freundin, welche in Saskatoon wohnt, Informationen einholen wollte für eine Reise in den Westen Kanadas, meinte sie: “ Hey, mein Auto sollte uns bis nach Vancouver bringen, lass uns den Trip doch gemeinsam machen“. Aus der Idee wurde ein Plan und aus dem Plan die Wirklichkeit! Daher flog ich am Freitag von Stuttgart nach Saskatoon (via Frankfurt and Toronto). Vor dem Abflug habe ich noch die Mallorca Urlauber getroffen.

Am kleinen Flughafen in Saskatoon hat Jamie bereits auf mich gewartet und es konnte direkt losgehen in Richtung Prinz Albert, ihr Heimatort.

Dort gab es homemade Burger’s und um dem Jetlag ein wenig entgegen zu wirken sind wir noch bis 0 Uhr in eine Bar, um einen möglichst normalen Tagesrythmus zu finden.

Am Samstag morgen sind wir dann wieder zurück nach Saskatoon.

Nach 1-2 Stunden abhängen im Park haben wir Jono getroffen, wir drei sind zusammen durch Kolumbien gereist. Er hat uns spontan an einen See eingeladen, da Jamie bereits andere Pläne für den Abend hatte, bin ich alleine mit ihm zum See. Die Provinz Saskatchewan ist absolut irrsinnig dünn besiedelt, doppelte Fläche wie Deutschland aber nur knapp über eine Million Einwohner. Zwei Stunde fahren nennen sie hier „einen Katzensprung“.

Den Abend verbrachten wir mit Bier und Gesellschaftsspielen in einem riesigen Ferienhaus am See. Mitten in der Nacht am Feuer überraschte uns plötzlich ein richtig helles Licht am Himmel. Kaum zu glauben es waren Nordlichter! An einem der hellsten Tage des Jahres in einer nicht besonders nördlich gelegenen Region. Genial! Gänsehaut-Feeling!

Am Sonntag haben wir erstmal das Boot zu Wasser gelassen und dann hatten wir ordentlichen Spaß!



Auf dem Weg zurück in die Stadt haben wir noch einen Stop an einem Leuchtturm mit einem guten Ausblick gemacht