define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Simon L – Seite 61 – Simons Reiseblog

Georgien

Der Flug nach Tiflis in Georgien war sehr kurzweilig durch ein sehr informatives Gespräch mit meiner Nebensitzerin, die aus Georgien stammt.

Nach einer aufregenden Busfahrt ans Hostel hat sich unsere Reisegruppe erstmal vergrößert auf drei Leute. Ein Reisekumpel, mit dem ich schon in Chile und Bolivien war, hat bereits am Hostel auf uns gewartet. Da Georgien für den Wein bekannt ist, haben wir im Hostel erstmal einen Wein gekauft; abgefüllt aus einem 5 Liter Kanister.

Es stand leider nicht drauf, was genau da drin war. An meinen Lippen sah es aus wie Altöl!

Am Samstag haben wir einen Tagestrip ins 1,5 Stunden entfernte Gori gemacht.

In der Stadt selbst haben wir das Stalinmuseum und das Schloss angeschaut:



Als die Suche nach einem bezahlbaren Taxi erfolgreich war, konnten wir endlich in Richtung Tageshighlight starten! Uplistsikhe – die Höhlenstadt!





Nach der Rückkehr in Tiflis hatte ich erste Entzugserscheinungen nach Nudeln mit Tomatensauce! Also auf in den Supermarkt und los ging die Kocherei. Da die anderen nicht so begeistert waren, sind sie in die Stadt etwas essen. Da ich schneller fertig war habe ich mich entschieden, noch den Funicular auf den Hausberg der Stadt zu nehmen.


Da wir ja am Samstag Tiflis gleich verlassen hatten, war es sonntags an der Zeit, die Hauptstadt Georgien zu entdecken:






In der Altstadt von Tiflis haben Stefan und Mischa angefangen Pokémons zu sammeln. Das war vielleicht ein Spaß!

Nach den zahlreichen Kilometern durch die Stadt ging es in der ersten Klasse mit dem Nachtzug nach Sugdidi.

Feuer und Öl

Am Donnerstag wollten wir unbedingt mehr über die Ölgewinnung erfahren und sind hierzu auf Artem-Island gefahren. Dort wurde das erste Öl in Aserbaidschan gefunden, welches bis heute abgepumpt wird. Es ist wirklich der Wahnsinn, was jahrelanges Ölbohren für Spuren hinterlässt: Überall brachliegende Rohrleitungen, Wasserpfützen mit Ölfilm an der Oberfläche und riesigen Öltanks. Leider gehört ein Großteil der Insel zur staatlichen Ölfirma SOCAR. Deshalb war das Fotografieren in einigen Teilen der Insel nicht gestattet.



Vom Südteil der Insel konnten wir noch einige Öl-Bohrplattformen direkt von der Küste her betrachten.


Dieser Ausflug war ziemlich anstrengend durch das stundenlange Busfahren zu und von der Insel und die Fußmärsche.
Aber relaxen in einer so coolen Stadt geht einfach mal gar nicht! Also auf zum Feuer Tempel:


Bevor am Freitag unser Azerbaijan Airlines Flieger Richtung Tiflis startet, waren wir (wohl eher Mischa) noch einige Stunden shoppen.