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Nächster Halt Baku, Aserbaidschan

Nach dem unglaublich tollen Bierfest in meiner Heimat ging es am Sonntag um 11:55 Uhr los in Richtung Abenteuer. Mit dem Zug erstmal nach Frankfurt und von dort mit AirBaltic über Riga nach Baku in Aserbaidschan.
Die Airline gehört zu der Kategorie Billigflieger. Das Highlight dieses mal war, dass es Aufpreis gekostet hätte, wenn Miro und ich hätten nebeneinander im Flugzeug sitzen wollen. Wir hatten jedoch keine Plätze gewählt und der Computer hat gewürfelt. Sitz 10B und 22A! Echt witzig 🙂 Was die sich nicht alles einfallen lassen, um zusätzlich Geld zu verdienen. Am Montagmorgen sind wir bereits um 4:50 Uhr am Ziel angekommen (nach nur 2 Stunden Schlaf im Flieger). Nachdem wir um die Uhrzeit natürlich auch noch nicht in unser Hotel einchecken konnten, waren wir gezwungen uns gleich mal für ein paar Stunden die Stadt anzusehen.



Danach war die komplette Energie raus und wir sind auf einer Parkbank eingeschlafen für mindestens eine Stunde 🙂

Das erste Essen in Aserbaidschan war überragend! Eines meiner Lieblingsessen!

Am Abend dann noch das erste Highlight, der Yanar Dag (der brennende Berg). Dort kommt konstant Erdgas an die Oberfläche und brennt dort schon seit einer Ewigkeit. Einfach unvorstellbar!

Und jetzt freue ich mich nur noch darauf, die Augen zu schließen und den fehlenden Schlaf nachzuholen!

Vulkane und Strände in Aserbaidschan

Endlich hatten wir die ganze Müdigkeit hinter uns gelassen und konnten mit voller Energie in Richtung Qobustan zu den Matsch-Vulkanen. Anstatt die Standard Touristen-Anreise zu wählen, entschieden wir uns für die günstige abenteuerliche Variante. Diese bestand aus zwei Busfahrten für insgesamt 1Manat(60Cent) und einer Taxi Rundfahrt im guten russischen Lada.

Das war sooo witzig. Bevor wir uns allerdings den Vulkanen gewidmet haben, stand noch ein Besuch im Steinmalereien-Museum auf der Liste. Langweilig!

Dann aber quer durch die Einöde hin zum nächsten Highlight:



Nach diesem Trip ging es erstmal wieder zurück in das schöne Baku in die Altstadt:


Leider war die Standseilbahn, hier „Funicular“ genannt nicht in Betrieb. Deshalb war eine nicht zu vernachlässigende Treppensteigerei angesagt.

An der Spitze des Berges dann die Belohnung, ein unvergesslicher Blick über Baku und die Flammentürme! Baam!

Anschliessend zum Tagesabschluss einen leckeren Chai-Tee

Der Mittwoch war der erste Relaxtag! Aufgrund der Nähe zum Meer konnten wir uns es nicht nehmen lassen mindestens einmal in das Kaspische Meer zu springen und ein wenig Sonne zu tanken. Was sich auf den ersten Blick recht einfach anhört, stellte sich jedoch als recht schwierig heraus, da das Wasser an der Südküste recht stark verschmutzt ist. Daher war eine Fahrt in den Norden der Halbinsel notwendig. Genauer gesagt nach Bilgah. Dort ist zwischen dem Jumeirah Beach Hotel und dem Amburan Beach Club ein Strand, welcher zur Abwechslung mal für die Öffentlichkeit verfügbar ist und nicht wie die meisten anderen zu irgendwelche Hotels oder Privatleuten gehört.

Nichts besonderes, aber das war auch nicht der Anspruch.