Unglaublich, das Casa ist wie eine Oase zwischen vielen baufälligen Gebäuden. Die Besitzerin der Casa erzählte uns, es sei alles zu Fuß zu erreichen, also Sportschuhe anstatt Flipflops und losgehts! Erstes Ziel: Tabakfabrik! Hierzu gibt es leider nur sehr wenige Bilder, denn anders als bei den „Geissens“, welche in der Fabrik drehen durften, konnten wir nicht einmal die Kamera mit hinein nehmen.
Anschließend führte uns der Weg in die Altstadt, wo es einiges zu sehen gab.
Der Tag endete an der Malecon, der Promenade von Havanna. Eigentlich war noch ein Bar-Besuch angedacht. Dieser wurde jedoch aufgrund von extremen Jetlag-Erscheinungen meinerseits gekippt.
Der erst Eindruck von Kuba ist einfach der Hammer. Das ist fast so, als wäre man anstatt in einem Flugzeug in einer Zeitmaschine gesessen. Autos, die man bei uns nicht wirklich auf der Straße sehen würde, gibt es hier wie Sand am Meer.
Auf der einen Seite gibt es die ganzen alten staatlichen Betriebe und Hotels, bei denen man das Gefühl hat, es wird genau soviel Geld investiert damit es nicht in sich zusammen stürzt und auf der anderen Seite die mittlerweile erlaubten privaten Unterkünfte, bei denen die Besitzer voll dahinter stehen und das bestmögliche herausholen! Ein klares Zeichen von Fortschritt!
Trotz des tollen Flairs und dem Rum habe ich langsam WLAN-Entzug! Man muss hier vorher ausmachen wo man sich trifft! Nicht erst kurz vorher übers Handy! Das soll es ja tatsächlich bei uns auch mal gegeben haben!
Am heutigen Dienstag stand ein Voll-Touri Programm mit dem Doppelstockbus an. Bevor es jedoch los geht haben wir uns erstmal für ein Paar Cent mit Brötchen eingedeckt um dem spontanen Hunger entgegenzuwirken. Der Bus fuhr ca 1,5 Stunden durch Havanna und hielt unter anderem am Plaza de Revolution! Hier sind wir ins Gespräch mit zwei Leuten aus Deutschland gekommen, die uns spontan für den Abend bei sich auf die Dachterrasse eingeladen haben.
Nach der Tour hatte wir noch in einen tollen (langsamen) Restaurant gegessen und uns einen Vitamin-Schock gegönnt.
Um halb 9 ging das Abendprogramm los mit einem phänomenalen Blick über Havanna und ein paar kalten Bier. Wir waren nicht die einzigen, die sie eingeladen haben, genauer gesagt 10 Leute und alle aus Deutschland!
Die ganze Meute machte sich anschließend auf in Richtung eines Salsa Musik Club.
Was für ein Hammer Abend!





































