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Yogyakarta und die Tempel

Da es in Jakarta nicht besonders viel zu sehen gab, ging es am Montag bereits mit dem Zug weiter nach Yogyakarta!

Die Entfernungen auf Java sind, verglichen mit dem was ich mir vorgestellt hatte, riesig!! Nach 8 Stunden Zugfahrt war es dann aber vorbei und wir konnten erst einmal „Sate Ayam“ essen.

Die Straße, in der sich auch unser Hotel befand, war voll mit Tour offices, die alle nahezu das selbe Angebot an Touren aufzeigten. Nach ein wenig Preise feilschen stand der Plan für den Dienstag also fest.

Sonnenaufgang:
Morgens halb 4 in Yogyakarta! So früh sind wir also aufgestanden um einen „Sunrise Hill“ zu besteigen und einen ganz besonderen Sonnenaufgang zu erleben! Naja, es war nicht schlecht das anzusehen, aber durch das frühe aufstehen war der Tag wirklich sehr anstrengend.

Borobodur und Prambanan Tempel:
Das erste architektonische Highlight der Reise war der Borobodur Tempel!!


Gefolgt vom 2 Stunden entfernten Prambanan Tempel


Anstatt den Ausgang wieder direkt in Richtung Parkplatz zu machen, scheint es hier wohl der Trend zu sein, alle Besucher des Tempels durch ewig lange Einkaufsstraßen zu schicken, bevor sie zurück ans Auto dürfen!

Nach der Tour sind wir noch ein wenig durch Yogyakarta gelaufen und dann todmüde ins Bett gefallen.

Jakarta

Als wir am Abend in unserem Hostel angekommen sind, haben wir einen Indonesier kennengelernt, der in einem deutschen Institut in Jakarta studiert. Um sein deutsch zu verbessern, wollte er uns unbedingt am nächsten Tag „seine“ Stadt zeigen.

Los ging es mit der Albstadt von Jakarta, dort gab es ein großen Fest mit einem traditionellen Puppenspiel!


Da unser Guide im richtigen Leben Geld für die Bank druckt, wollte er uns in einem Bank-Museum vorstellen, für welchen Teil des Drucks er verantwortlich ist.

Da ein Großteil der Bevölkerung von Java muslimisch ist, gehörte auch er dieser Religion an. Der nächste Weg ging also zur Moschee und das nicht zu irgendeiner Moschee, sondern zur „Masjid Istiqlal“ einer der größten in Süd-Ost-Asien. Beeindruckend! Mittlerweile ist die Gruppe noch ein wenig gewachsen und auch ein wenig internationaler geworden.




Der Abschluss des Tages war der Besuch des National-Monument von Jakarta!

Da ich von der Gruppe wohl der einzige war, der unbedingt die Zug-Massage sehen wollte, musste ich schweren Herzens akzeptieren, dort nicht hinzugehen. Bei der Zug-Massage legen sich die Leute auf die Gleise, da sie so durch die Elektroschocks angeblich alle Krankheiten heilen können.
Ein wenig auf die Gleise liegen konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen!!

Zur Info: Ich hänge an meinen Leben!! War nur ein 10 Meter langes ausrangiertes Gleis!!  Haha!!