Nach einer hervorragenden Nacht im Zug weiteren 3 Stunden im Minibus und abschließende 2 Stunden im Jeep waren wir endlich da. Unsere neue Heimat: Ushgulli! Den restlichen Tag verbrachten wir damit, die vier Teilorte der Gemeinde zu besichtigen. Einfach unglaublich schön und man fühlt sich hier, als wäre die Zeit vor hunderten Jahren stehen geblieben. 





Das Schchara ist der höchste Berg Georgiens und dessen Gletscher war das Ziel der Wanderung am Dienstag.





Eine Kombination aus Regen und leichtem Hagel hatte uns auf den letzten Metern vor dem Gletscher noch zum Umkehren gebracht. Es war uns auf der einen Seite zu gefährlich mit all den rutschigen Steinen und auf der anderen Seite bringt es ja sowieso nichts, wenn man das Ziel aufgrund des schlechten Wetters nicht genießen kann. 
Maximal eine Stunde später hat abermals das Wetter umgeschlagen! Die Klamotten waren eh nass; wieso also nicht einfach im Gebirgsfluss baden?
Sieht man mir an, wie kalt das Wasser war?
Am Mittwoch haben wir uns ein maßgeschneidertes Programm zusammengestellt: Anstatt die normale Straße über Mestia nach Kutaissi zu benutzen, haben wir uns für eine Off-Road Strecke über Lentechi entschieden. Mit 37 Jahre geballter Off-Road Erfahrung am Steuer konnte der Spaß beginnen.
Der erste Teil der Strecke war in echt schlechtem Zustand, die Aussicht jedoch war hervorragend! 




Nach ca.15 Kilometern jedoch passierte etwas unglaubliches: Das Auto sitzt auf einem Stein auf. Man hört ein extrem lautes Geräusch und den Fahrer fluchen. Wir halten an und es sah im ersten Moment aus, als ob der komplette Unterboden aufgerissen war. Es tropfte auch Öl heraus. Glücklicherweise hörte es gleich wieder auf und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Wir haben uns im nachhinein gefragt, ob das Auto nicht einfach schon immer undicht war.
Nach 3,5 Stunden oder ca 40 Kilometer Schotter/Dreckpiste war der abenteuerliche Teil der Strecke absolviert. Die restlichen 120 Kilometer konnte man entspannt auf Asphalt genießen; wenn auch mit ein paar Kühen im Weg!


