define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Israel / Palästina – Simons Reiseblog

Israel / Palästina

Zwei Wochen nach dem China Abenteuer saß ich bereits wieder im Flieger. Dieses Mal via Istanbul nach Telaviv.

Wir kamen Freitag Abend erst recht spät an, sodass wir uns nur noch ein wenig die Beine vertreten haben.

Am Samstag war der große Strand Tag.

Und am Abend dann folgte ein legendärer Pub Crawl durch die Stadt

Mietwägen sind in Israel sehr günstig! Jedoch nur wenn man sie am selben Ort abholt, an dem man ihn auch wieder abgibt. Um diese sogenannte Einwegmiete zu sparen haben wir uns entschieden, zuerst mit dem Bus nach Jerusalem zu fahren und dort den Wagen abzuholen.

Mit unserem neuen Gefährt ging es quer durch das Westjordanland nach Ein Gedi, wo wir eigentlich imToten Meer baden wollten. Jedoch war der Strand dort temporär geschlossen (für mich sah es eher nach endgültig geschlossen aus ..).20 Kilometer weiter südlich dann in Ein Bokek fanden wir unser Glück und durften im Toten Meer baden.

Unsere Unterkunft befand sich wieder zurück in Ein Gedi. In diesem Ort gab es an diesem Abend genau ein offenes Restaurant bei dem wir völlig überteuert gegessen haben 🙂

Am Montag sind wir bereits vor dem Frühstück los, um den Sonnenaufgang auf der Festung von Masada zu genießen. Dafür war allerdings eine 45 Minuten lange Wanderung notwendig:

Mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir zurück ans Hotel, wo ein absolutes Traumfrühstück auf uns wartete. Nach dem Frühstück ging es mit dem Auto wieder in Richtung Norden.

Wir konnten am Vortag nicht genug vom Toten Meer bekommen, deshalb sind wir direkt wieder hingefahren, um uns noch ein wenig treiben zu lassen.

Den Mietwagen hatten wir eigentlich bis Dienstag morgen gebucht, jedoch brauchten wir ihn nicht mehr, deshalb gaben wir ihn einfach montags schon ab. Jetzt könnte ja jemand fragen: „Warum macht ihr die Ausflüge der nächsten Tage nicht auch mit dem Mietwagen ?“ -> Ganz einfach: Mietwagen dürfen nur auf den israelisch bewachten Territorien bewegt werden. Die nächsten Tage verbrachten wir aber überwiegenden in den A und B Zonen des Westjordanlands wo die Palästinenser die Kontrolle haben, daher ist es dort verboten mit dem Mietwagen unterwegs zu sein.

Gleich am Dienstag morgen begaben wir uns nach Betlehem, welches in Palästina liegt.


Nach einem Abstecher zur Geburtskirche und der Milchgrotte
wollte ich dieses mal unbedingt mal dieses menschenunwürdige Bollwerk anschauen, dass Israel da gebaut hat.

Der Plan war eigentlich gewesen, wir laufen zur Mauer, gehen durch den Checkpoint und auf der anderen Seite nehmen wir den Bus nach Jerusalem. Heute hatten die Sicherheitskräfte jedoch grundlos den Übergang geschlossen daher mussten wir wieder zurück nach Betlehem laufen und von dort mit dem Bus zurück. Von Jerusalem ging es weiter nach Ramallah welches auch in Palästina liegt. Nächste Frage:“Wieso habt ihr dann nicht einfach einen Bus von Jerusalem nach Ramallah genommen wenn doch beides in Palästina liegt?“ Das ist nicht so einfach, da Palästina nicht ein zusammenhängendes Gebiet ist! Sondern ganz viele „Inseln“ innerhalb des israelisch bewachten Territoriums. Daher mussten wir zwei Checkpoints durchqueren um von Betlehem nach Ramallah zu kommen.
Nach einer kurzen Tour durch die Stadt sind Mischa und Nadja wieder zurück nach Jerusalem und ich bin für die nächsten zwei Tage alleine in Ramallah.

Die Stadt hat im Bezug auf Sehenswürdigkeiten nicht sonderlich viel zu bieten. Allerdings ist das Flair dort echt der Hammer.
Am Mittwoch habe ich dann mit einem aus dem Hostel das Yasser Arafat Museum besucht :

Hier stellt sich mal wieder heraus wie sich Meinungen unterscheiden können. Während jemand vom „Westen“ als Terrorist beschimpft wird, sehen ihn die Menschen in Palästina als ein Held an.

Die wohl merkwürdigste Sehenswürdigkeit war das Dar Zähren Haus. Was soll ich dazu sagen, eine Art Kunstgalerie mit Verkaufsraum in einem Historisch wichtigem Haus 🙂 Spätestens als dann auch noch der Besitzer gefragt hat ob er Bilder von uns machen darf während wir seine Ausstellungsstücke anschauen, da habe ich es nichtmehr gepackt.

Den Rest des Tages habe ich noch mit Schlemmen in der Stadt verbracht (es gab megagünstige Säfte und Snacks die es zu probieren galt.) und auf dem Rooftop des Hostel.

Am Donnerstags führ ich bereits mit dem ersten Bus Richtung Jerusalem, da ich bei der Flughafensicherheit in Israel immer als große Gefahr eingestuft werde und immer einen gesonderten Sicherheitscheck bekomme! Und das kann ewig dauern!
Von Jerusalem bin ich dann mit Mischa und Nadja nach Telaviv an den Flughafen!
Und wie vorherzusehen war ich mal wieder Sicherheitsrisiko 5 von 6 während die anderen beiden nur  Stufe 2 waren.

Von Telaviv flogen wir mit Ryanair direkt zum Baden-Airpark!

In Karlsruhe holte uns dann Mischas Vater ab 🙂

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