Am Freitag habe ich mich entschieden spontan am Samstag morgen nach Genf zu fahren, um eine Freundin zu besuchen. Ich hatte mein Auto in Rottweil bei nem Kumpel abgestellt und bin dann mit der Bahn über Zürich nach Genf.

Die Freundin(Kat), die ich besuchte, wohnt in einem Haus im Vorort von Genf. Sie durften dort eine WG einrichten bis das Haus in wenigen Monaten abgerissen wird. Jeder hat drin gemacht zu was er Lust hatte 🙂 Zusätzlich boten sie noch Couch Surfern eine Übernachtungsmöglichkeit. Couchsurfing ist eine Plattform, bei der man zum Beispiel auf einer Reise bei fremden Leuten im Haus wohnt.

Gleich nach meiner Ankunft sind wir zu einer Weinprobe. Das geniale daran war, es gab für 10 Franken eine Weinflatrate. Eine nette Idee für einen Start in den Abend. Ich war ja nie so richtig der Weintrinker, aber der, oder besser gesagt die haben mir echt geschmeckt!


Nach der Weinprobe ist dann auch noch Jamie eingetroffen, die Freundin mit der ich bereits letztes Jahr durch Kanada gereist bin.
Nach einem erfrischenden Bad im Fluss, feierten wir bis zum Morgengrauen.

Um 10 Uhr hat uns Kat dann schon wieder aufgeweckt, wir wollten eigentlich wandern gehen, jedoch bemerkten wir, dass es zeitlich vor meiner Abreise nicht reichen wird die Wanderung durchzuführen, also sind wir in die Stadt und haben uns alle gemeinsam Genf angeschaut.




Und dann stand um 15:42 Uhr der traurigste Moment an, es hieß schon wieder Abschied sagen und auf ein baldiges Wiedersehen hoffen:)
Bis zur Schweizer/Deutschen Grenze zeigte mir die Schweizer-Bundes-Bahn wie akkurat Bahnfahren sein kann. Ist diese Grenze jedoch überschritten kann es nur witzig werden. Schienenersatzverkehr zwischen Schaffhausen und Singen und dann auch noch den letzten gescheiten Zug nach Rottweil gestrichen. Da wurde mir einmal mehr bewusst wie wichtig wahre Freunde im Leben sind! Danke Daniel fürs Abholen ….
