define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Simon L – Seite 43 – Simons Reiseblog

Pjöngjang

Mittwoch
Das Programm in Nordkorea war ziemlich strammund begann mit einem Besuch des Kim Il Sung Platzes:



Auf diesem Platz finden die meisten Paraden und Feiern des Landes statt.

Vorbei an dem Fontainen Park hin zum Mansudae Großmonument:




Egal wie nahe die Sehenswürdigkeiten einander sind, wir haben immer den Bus genommen! So auch beim Juche Turm und
Partei Monument:




Als wir mit dem Essen unseres Hotpots fertig waren, machten wir einen Spaziergang durch den Park mit einem anschließenden Tanz.

Die anschließende Metro Fahrt war eine richtige Abwechslung zum ständigen Busfahren. Sie ist eine der tiefsten U-Bahnen der Welt. Wir stiegen zwischendrin aus, um eine der schönsten Stationen zu besichtigen und fuhren dann durch bis zum Triumph-Bogen.



Das unglaublichste, das wir in Nordkorea angeschaut haben,  war der Kumsusan Palast der Sonne; das Mausoleum von Kim Il Sung und Kim Jong Il. Ich war noch nie an einem so heiligen Ort mit so vielen Regeln. Man musste sich an bestimmten Stellen verbeugen, wurde vorher mit einem Gebläse wie im Reinraum gereinigt, die Schuhe wurden mit einer Maschine gereinigt.
Absolut unvorstellbar wenn man nicht dort war 🙂

Die Straße, die wir am Donnerstagmorgen besichtigten haben, sah es aus wie in einem alten science fiction-Film.

In einer Bibliothek wurde uns voller Stolz gezeigt wie viele Bücher, Lesesäle und großartige Studenten sie haben. Naja lassen wir mal so stehen.


Es ging weiter mit dem War Museum und der Besichtigung der USS Pueblo :
Bilder Boot

Bei einer Vorstellung im Schulkinderpalast habe ich wirklich meinen Augen nicht getraut, Kinder tanzten im Vordergrund und dahinter läuft ein Propagandavideo über den Erfolg des nordkoreanischen Raketen Programmes.


Ausklang des Abends in der Stadt:

Fahrt nach Nordkorea

Einen Tag nach der Ankunft in Peking galt es uns für die 24 Stunden Zugfahrt nach Pjöngjang in Nordkorea vorzubereiten. Im Supermarkt haben wir diverse Nudelboxen gekauft, da Heißwasser zum Standard in jedem chinesischen Zug zählt. Um 13:30 Uhr war es dann endlich soweit: Das Vorbereitungs-Treffen begann. Hier wurden uns die Spielregeln klar gemacht, an die wir uns von nun an halten mussten. Es folgte ein gemeinsamer Marsch an den Bahnhof und anschließend eine 16 Stunden Fahrt nach Dandong, der Grenzstadt. Die Züge waren mit Betten ausgestattet; somit war das Schlafen recht problemlos möglich.


In Dandong fand ein Zugwechsel statt; dies ermöglichte uns noch den Grenzfluss Yalu zu besichtigen.


Die Ausreise aus China und die Einreise nach Nordkorea waren eine unglaubliche Warte-Tortur. Letztendlich konnten wir alle passieren und wir waren endgültig angekommen in dem abgeschottetsten Land der Welt.

Grundsätzliche Informationen:
Reisen erfolgt grundsätzlich nur in Reisegruppen, welche jeweils einen ausländischen und zwei nordkoreanische Reisebegleiter benötigen. Ziele die besichtigt werden sollen, bedürfen alle einer vorherigen Erlaubnis durch eine Behörde von Nordkorea. Freies Reisen ist nicht gestattet. Somit behält Nordkorea auch immer die Kontrolle darüber, was Touristen zu sehen bekommen.

Weitere 5 Stunden hat die Fahrt von der Grenze nach Pjöngjang in Anspruch genommen.







Unser Hotel war absolut der Wahnsinn! Das 47 stöckige Yanggakdo Intl. Hotel. Es befindet sich auf einer Insel des Taedong-gang Flusses.



Von Karaoke bis zum Swimmingpool war alles vorhanden.