define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Simon L – Seite 52 – Simons Reiseblog

Belize

Der einzige Langstreckenflug vom Flughafen Stuttgart sollte uns in 10 Stunden an das Drehkreuz von Delta, nach Atlanta bringen.

Wir hatten jedoch sehr wenig Gegenwind und somit waren wir schon eine komplette Stunde früher am Flughafen ATL, als geplant. Statt den unschaffbaren 1,5 Stunden Umsteigezeit waren es jetzt 2,5 Std.  Man beachte: Wir kommen aus Deutschland und wollen nach Belize (Land in Mittelamerika). Wir haben also nicht die Absicht in die USA einzureisen. Trotzdem ist jeder Umstiegspassagier gezwungen, vor dem Betreten des nächsten Fliegers vorher in die USA einzureisen. Der Wartesaal für die Einreisekontrolle war bereits völlig überfüllt und es wurden noch provisorische Warteschlangen aufgebaut. Kein Flughafenmitarbeiter hatte die Leute nach Dringlichkeit sortiert, geschweige denn irgendwelche Fragen beantwortet. In der Mitte der Schlange wurde Daniel und ich dann auch noch getrennt. Bei mir dauerte es knapp 2 Stunden da durchzukommen, bei Daniel sogar mehr als zwei Stunden. Als ich dann im richtigen Terminal angekommen bin, wurde mir gesagt: „Egal ob ihr Kumpel noch kommt oder nicht, wenn sie das Flugzeug nicht Borden haben sie das selbst zu verantworten. Ihr Kumpel kommt dann morgen nach.“ Unglaublich! Ich habe gebettelt um jede Minute Aufschub! Dann lief er doch noch in aller letzter Sekunde in den Flieger rein! Jaaaa! Belize wir kommen !
Die letzte Strecke überbrückte ein Museumsstück von Delta Airlines, eine MD88. Das vermutlich lauteste Flugzeug, mit dem ich jemals geflogen bin.

Da die Leute, mit denen wir mit dem Taxi gefahren sind, kein Geld hatten, haben wir die halbe Stadt abgefahren, um einen Bankautomaten zu suchen, welcher auch funktionierte. Wir nutzten die Chance auch, um unsere Visa Karten zu testen, um an ein paar einheimische Dollar zu kommen. Jedoch ohne Erfolg, es war nichts aus dem Automat zu bekommen.

Trotz des Misserfolgs sind wir auf dem direkten Weg ins Bett. Bargeld ist einfach unersetzlich!
Leider waren wir kurz nach 5 Uhr schon hellwach im Bett, hier hat der Jetlag richtig zugeschlagen. Glücklicherweise ging um kurz nach 6 Uhr schon die Sonne auf und wir konnten noch einmal einen neuen Anlauf starten, um an mehr Bargeld zu kommen. Letztendlich haben wir dann einfach die Maestro-Karte anstelle der Visa Karte genommen und siehe da: Wir hatten genug Bargeld für die Inseln. Die 9 Euro Karten-Gebühr nahmen wir billigend in Kauf. Da die Stadt selbst nicht viel zu bieten hat, sind wir direkt zum Pier um die nächste Fähre nach Caye Caulker nehmen,



Rekjanes Halbinsel und die Nordlichter

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat es einiges geschneit und auch am Dienstagmorgen war noch kein Ende in Sicht. Während ich im Hostel noch ein wenig mit ein paar Leuten unterhalten habe, ist Carina ins Walmuseum gegangen. Weitere 1,5 Stunden später verbesserte sich das Wetter schlagartig und schon war meine Motivation wieder zurück und ich machte einen Spaziergang zum Perlan, ein Wasserspeicher von Rekjavik mit eingebauter Aussichtsplattform.


Das Ziel für den Mittag war die Rekjanes-Halbinsel mit ein paar heißen Quellen und einem Leuchtturm:



Außerdem besichtigten wir eine Brücke, welche den Übergang von der Amerikanischen zur Eurasisischen Platte markiert:

Als wir wieder WLAN zur Verfügung hatten, rief ich direkt die aktuellen Nordlicht-Vorhersagen ab. Und siehe da: Sehr wenig Bewölkung; jedoch wenig Aktivität. Deshalb haben wir an der Rezeption sofort eine Tour gebucht, um unserem Glück einen professionellen Begleiter an die Hand zu geben.

Die ersten 1,5 Stunden der Tour waren ziemlich ernüchternd. Nur den Sternenhimmel hat man gesehen und ab und zu einen Ansatz eines Nordlichts:

Doch dann, wurde unser Guide plötzlich total aufgeregt und suchte nach einem geeigneten Platz zum halten. Zuerst war es wieder nur ein kleinerer Ansatz, doch dann ist es komplett eskaliert! Selbst unser Guide war fasziniert. Für alle die noch nie solch ein Licht gesehen haben und es nur von Fotos kennen: Die Fotos der Nordlichter sind deutlich farbenfroher als in echt! Es war jedoch trotzdem unfassbar schön!



Nach einem solchen Hochgefühl, war es ein leichtes, am Mittwochmorgen in den Flieger zu steigen um den Heimweg anzutreten.