define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Simon L – Seite 51 – Simons Reiseblog

Von San Pedro nach Mexico

Nach rund 40 Minuten Boots Überfahrt haben wir das nächste Ziel erreicht, San Pedro. Hier herrschte das absolute Verkehrschaos, ausgelöst durch Golf-Carts. Die komplette Insel ist voll gepflastert mit Häuser und Hotels. Verglichen mit Caye Caulker das absolute Zentrum des Kommerz. Nach einem Mittag am Strand haben wir dann die Happy Hour im Hostel voll ausgenutzt!

Wir hatten kein Bargeld mehr und mussten uns so Orte zum Essen und trinken suchen, an denen die Kreditkarte akzeptiert wurde. Am Abend stellten wir noch fest, dass wir zum Ausreisen und Einreisen am nächsten Tag noch US Dollars benötigten. 20 US Dollar um aus Belize auszureisen und 30 um nach Mexiko einzureisen. Es fiel uns ein Stein vom Herzen, als die Dame an der Rezeption meinte, sie kann uns die Kreditkarte belasten und uns dann Bargeld aushändigen! Check!
Am nächsten Morgen konnten wir dann unbeschwert die Bootsfahrt nach Chetumal, Mexiko antreten!

In Mexiko funktionierten dann auch endlich die Bankautomaten wieder. Die Strecke zwischen Chetumal und Tulum, unserem heutigen Ziel, haben wir mit dem Bus zurückgelegt. Da dieser aber nicht sofort fuhr, sondern erst ca 1,5 Stunden nach der Ankunft am Terminal. entschlossen wir, noch ein wenig in das nahegelegene Maya-Museum zu gehen:


Die Dame am Ticketschalter fragte mich „Economico?“ und ich bestätigte, da ich dachte, ich brauche ja keine Businessclass. Sie fragte mich jedoch, ob wir den günstigeren Bus nehmen möchten. Dieser hält jedoch sehr oft an, weshalb wir Tulum erst gegen 18 Uhr erreichten.

Im Hostel in Tulum war Coco Loco Nacht an dem es für ein paar Euro eine Rum-Flatrate gab. All das konnte nur in einem absolut überragendem Abend enden.

Am nächsten Morgen habe ich mich gewundert, weshalb ich komplett von oben bis unten nass war. Ich bin eingeschlafen, während ich meine Wasserflasche trinken wollte!:) Haha!
Um die Sehenswürdigkeiten in Tulum zu besichtigen, haben wir uns Fahrräder gemietet und sind einfach drauf los gefahren:

Zuerst sind wir zu einer Höhle „Grande Cenote“, in der man Schnorcheln konnte:

Weitere 6 Kilometer später waren wir am öffentlichen Strand von Tulum. So brutal feiner und weißer Sand, das war ja fast Whiteheaven-Beach-Niveau:


Am Abend gab es im Hostel wieder einen neuen Themenabend, mit dem Namen „Flamenco“. Hierzu wurde eine Tänzerin und ein Musiker eingeladen, die für uns Hostelgäste eine Show anboten.


Da wir am Donnerstag morgen zu spät aufgestanden sind, haben wir das Highlight von Tulum erst am Freitag morgen besichtigt. Direkt bei der Öffnung um 8 Uhr standen wir am Ticketschalter um der Massen von Touristen zuvor zu kommen.


Gegen 12Uhr ging es weiter in Richtung Valladolid, wo sich unser nächstes Hostel befindet

Caye Caulker

Die Stunde auf dem Boot brachte uns in eine andere Welt. Eine sehr entspannte, ruhige und langsame Welt. Was gibt es da tolleres als erst einmal total „entspannt“ in die Sonne zu liegen und das Meeresrauschen zu genießen.


Nach einem Ansatz von Sonnenbrand lieber doch „schnell“ wieder raus aus der Sonne und ein wenig die Insel begutachten.




Vor dem ins Bett gehen war es jetzt noch an der Zeit, mit einem Bier auf unser Glück in Atlanta anzustoßen!

Der folgende Montag steht ganz im Zeichen des Schnorchelns.

Am ersten Stop bei den Seekühen durften wir nicht ins Wasser. Es sei aktuell zu gefährlich um mit den Tieren zu schnorcheln. Sie sind jedoch mehrfach zum Atmen an die Oberfläche gekommen.

Auf der Hälfte des Weges zum ersten Schnorchelplatz hatten wir plötzlich zwei Wegbegleiter! Zwei Delfine schwammen parallel zu unserem Boot. Der Guide meinte, wir könnten einen Tauchgang versuchen um evtl. ein paar Meter mit ihnen zu tauchen. Wir hatten Glück: Sie haben wunderschöne Geräusche von sich gegeben und sind direkt unter uns durchgeschwommen.

Es folgten einige sehr coole Schnorchelspots:





Zum Abschluss das absolute Highlight: „Daniel beim Tiere füttern“. Zuerst hält er den Fisch über das Wasser, urplötzlich schießt der Tarpun aus dem Wasser und schnappt sich Daniels kompletten rechten Arm. Am Finger hat er sich einwenig verletzt. Kurz darauf hält er einen Fisch mit der noch unverletzten Hand in die Luft und Zack, ein Vogel beißt ihm in die andere Hand und auch hier blutet er. So witzig. Bestimmt 30 Fische wurden an die Tiere verfüttert und ausgerechnet Daniel wird zweimal gebissen.


Mit zwei Pflastern an Daniels Fingern ging es zurück zum Bootsanleger.

In unserem Hostel war es möglich umsonst ein Kanu zu leihen. Also konnte uns niemand aufhalten am Dienstag erstmal 1,5 Stunden Morgensport zu betreiben:

Nach dem anstrengenden Morgenprogramm stand eine weitere Fähren Überfahrt nach San Pedro an.