define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Simon L – Seite 58 – Simons Reiseblog

Ab in den Süden

Ein paar Minuten nach meiner Rückkehr aus Berlin ging am Sonntagabend auch gleich wieder die große Vorbereitung auf die Motorrad-Ausfahrt los.

Die Wetterprognosen für den Montag sahen sehr düster aus. Jedoch wagten wir es trotzdem und wir wurden abartig dafür belohnt.

Treffpunkt in Ostrach:


Kurz nach Dornbirn wurde das Wetter dann richtig gut und die Sonne zeigte sich immer mehr.





Richtig Pech hatten wir am Arlbergpass, der aufgrund von Asphaltarbeiten gesperrt war. Also erstmal eine Vignette gekauft für die mautpflichtige Umleitung; um dann am Ende der Umleitung festzustellen, dass keine Vignette benötigt wird, jedoch eine Tunnel-Gebühr von gnadenlosen 9,50 €.

Aber egal nächstes mal einfach vorher schauen, welcher Pass befahrbar ist.

Über den Reschenpass ging es dann hinüber Richtung Italien.


Um 20 Uhr waren wir dann endlich in Meran; in unserer Unterkunft für die nächsten 2 Nächte.

Halleluja!

Ausgeschlafen ging es am Dienstag auf in Richtung Stilfser Joch:









Und weiter über den Gaviapass:

Ich habe noch nie in meinem Leben mit einem Motorrad eine solche miserable Straße befahren.

Nach dem Pass sind wir an eine Tankstelle gefahren und ich habe routinemäßig nach dem Öl geschaut, ohne dabei irgendwelche Ungewöhnlichkeiten zu erwarten. Jedoch war der komplette Ölstab trocken. OMG! Und das Ersatz-Öl liegt natürlich wie es sich gehört im Hotelzimmer! Also musste ein Plan B her. Nach Rücksprache mit meinem Mechaniker des Vertrauens habe ich mich dazu entschieden, mit einem anderen Öl aufzufüllen und dann zuhause mit dem „richtigen“ Öl einen Ölwechsel durchzuführen.

Es konnte weiter gehen!

Über den Tonalepass und den Gampenpass ging es wieder zurück nach Meran.


Das war so ein geiler Tag!

St Petersburg

Nach wieder einer genialen Nachtzugfahrt sind wir am frühen Donnerstag morgen bei Regen in St. Petersburg angekommen.

Das Gepäck haben wir kurz ins Hostel gebracht und sind dann erstmal in ein Cafe zum Frühstücken.
Gegen 10 Uhr bin ich dann gestartet, um einen ersten Blick auf die Sehenswürdigkeiten zu werfen, während die anderen ins Hostel sind, um zu warten, bis es möglich ist einzuchecken.




Anschließend habe ich mir auch noch ein wenig Schlaf gegönnt.

Am Nachmittag ist dann wieder das ganze Team los in das Eremitage Kunstmuseum. Das einzige was ich ja an Kunstmuseen toll finde, sind die Gebäude in denen das „Zeug“ aufgehängt ist. Dies war auch hier wieder der Fall 🙂

Nach dem Museum sind Nadja und Miro in Richtung shoppingmall, während ich noch ein wenig die St. Petersburger U-Bahn angeschaut habe und später wieder zu ihnen gestoßen bin.

Da das Wetter immer besser wurde war es möglich in der Nacht noch eine tolle Bootsfahrt auf den Kanälen in St Petersburg zu machen (inklusive Öffnung der Brücken)



Am Freitag war eine Bootsfahrt nach Peterhof angesagt.





Da wir festgestellt haben, dass Uber (Taxi-App) einen sehr günstigen Preis angezeigt hat verglichen mit der Rückfahrt mit dem Boot, haben wir uns hierfür entschieden. Über eine Stunde Taxi fahren für weniger als 15 Euro.

Den ganzen Tag haben wir uns schon gewundert, wieso so viele Motorräder in der Stadt die Straßen auf und ab fahren.
Kurze Recherche später hat sich herausgestellt: Es sind Harley-Days! Unglaublich! Und ich mittendrin, ohne es bisher gemerkt zu haben. Also nichts wie los zum Zentrum des Geschehens und genießen!



Nach dem Event noch zwei Stündchen ins Bett gelegt und dann ab in den Flieger Richtung Heimat.