define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Simon L – Seite 65 – Simons Reiseblog

Ab in den Süden

Aus dem schönen Viñales sind wir am Freitagmorgen bereits sehr früh gestartet, um an unserem Ziel (Playa Giron) möglichst früh einzutreffen. Gegen 13 Uhr hatten wir unser neues Casa mit einer genialen Wegbeschreibung gefunden.

Kurz noch die Schnorchel-Ausrüstung eingepackt und ab an den Strand um zum sehen, was die Tierwelt unter Wasser so hergibt.

Playa Giron ist eine richtige Geisterstadt! Es wurde hier eine vierspurige Ortsdurchfahrt, viele Bungalows, eine gepflasterte Strandpromenade und vieles weiteres gebaut. Später  ist es einfach marode geworden und zusammengefallen. Nur ein Hotel in erster Reihe ist intakt geblieben und wird noch betrieben. Hinter den maroden Gebäuden (vom Strand aus gesehen) befindet sich der jetzige Ortskern mit all den Casas und Geschäften.

Mit zwei anderen Gästen in unserem Casa haben wir dann gemütlich mit einem Essen den Tag ausklingen lassen.

Da es am Samstag noch einmal geniales Wetter war, haben wir uns den ganzen Morgen an den Strand gelegt und anschließend ging es mehrere Stunden in Richtung „el nicho“,  einem Wasserfall mitten in den Bergen. Die Straßen dort hin waren entgegen unserer Erwartung sehr gut befahrbar.

Die Straße, die uns vom Wasserfall nach Trinidad bringen sollte, ist wohl schon seit Jahren geschlossen. Daher ging es einige Kilometer zurück, um dann auf einer neu geteerten Straße sanft Trinidad entgegen zu fahren.

Valle de Viñales

Ab Mittwoch hatten wir dann einen Mietwagen, um unsere beschränkte Zeit maximal zu nutzen. Wir bekamen einen Geely CK, ironisch gesagt, der Rolls Royce unter den Mietwagen! Manchmal wünschte ich mir, mein genialer Golf wäre hier.

Der einzige Stopp auf dem Weg nach Viñales war in Las Terrazas!

Das besondere an diesem Gebiet ist, dass dort der gesamte Wald für die Errichtung von Tabak- und Kaffee-Plantagen vernichtet wurde. In einem speziellen langjährigen Projekt wurde das komplette Gebiet mit staatlicher Förderung aufgeforstet und dabei entstand auch das jetzige EcoVillage Las Terrazas.

7100 Schlaglöcher später erreichten wir dann unser Nacht Domizil Viñales. Einen ersten Blick ins Tal konnten wir am Abend noch erhaschen:

Das erste Ziel des Tages war eines der Wahrzeichen des Tals, „Mural de la Prehistoria“, eine riesige Felsmalerei.

Es war auch möglich, an der Seite der Wand auf einem kleinen Pfad bis an die Oberseite des Fels zu laufen oder besser gesagt zu klettern.

Nach einem schnellen Abstieg und ein paar weiteren Kilometern sind wir an einer Höhle Namens Santo Tomas angekommen.
Das besondere war, dass keine Touristen-Busse auf dem Parkplatz zu sehen waren und sich auch am Eingang die Menge an Menschen in Grenzen hielt. Wir bekamen einen Helm und ab ging es:

Als die Besichtigung der Höhle beendet war, sind wir wieder zurück auf den Haupt-Touristen-Pfad. Durch das Tal zu fahren an sich ist schon die größte Sehenswürdigkeit! Ständig hatte es uns an den Straßenrand getrieben, um noch ein paar Schnappschüsse zu machen.

Eine weitere Höhle haben wir noch besichtigt. Diese war richtig touristisch ausgebaut und für jedermann betretbar. Am Ende legten wir noch ein kurzes Stück mit einem Boot zurück.