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Shanghai

Der nächste große Trip stand an. Mit den Freunden der Air France ging es via Paris nach Shanghai.

Der Transfer zwischen den Terminals in Paris ist eine absolute Katastrophe: Mit Bussen ging es von Terminal zu Terminal und danach folgte eine ewige Schlange bei der Ausreise aus dem Schengenraum. Das hat uns jedoch nicht davon abgehalten, den A380 nach Shanghai zu erwischen. Sehr ruhiger Flug bei dem wir sehr viel schlafen konnten.



Vom Flughafen in die Stadt fuhren wir mit dem Maglev ( Transrapid ) knapp 300 Sachen.

Es war zwar schon dunkel, jedoch war es noch nicht sonderlich spät und somit noch genug Zeit, die Stadt zu genießen. Die East Nanjing Road und der Bund war unser Ziel:


Nach dem ersten chinesischen Essen und Alkohol sind wir ziemlich angetrunken zurück ans Hostel.

Das Ziel am Samstag: Bezirk Pudong:


Dort hat uns der Regen ein wenig den Plan versaut 🙂 Auch diese Zeit habe ich genutzt: Für einen Mittagsschlaf:

Am Nachmittag sind wir zum Yu Garten:



Das Highlight des Tages war unsere Shanghai Club Tour. Das war unglaublich! Wir haben weder etwas für den Eintritt noch für das Trinken bezahlt. Die Erklärung: gut betuchte Chinesen gehen super gerne in Clubs, in denen auch Europäer sind und so werden sie geködert:  Was für ein Leben!:)


Zwischendrin noch was gegessen:


Am Sonntag ging es weiter nach Peking mit dem Hochgeschwindigkeitszug! Mit 350 Sachen in knapp über 4 Stunden super bequem ins 1200KM! entfernte Peking. Trotz der Nationalfeiertage in China hielt sich das Getümmel in der U-Bahn und am Bahnhof eigentlich ziemlich im Rahmen.


Krakau

Nach einem aufregenden Abstecher nach Valenzia ging es nahtlos weiter nach Krakau.

Knapp über eine Stunde dauerte der Flug. Mein vermutlich letzter Flug mit Airberlin! Da die Freundin (Yael) die ich in Krakau besuchen will, noch arbeiten war, habe ich zunächst alleine eine erste Tour Krakau gestartet!

Als sie dann endlich Feierabend hatte, sind wir in ihr Lieblings-Restaurant; natürlich nicht polnisch, sondern israelisch essen gegangen! 🙂

Für die Nacht waren wir mit ein paar Freunden von ihr verabredet. Da diese es noch nicht so mit Pünktlichkeit haben folgte eine zweite Runde Sightseeing:

Der letzte Punkt des abends war überragend:

Als ich am Freitag nach einer kurzen Nacht aufgewacht bin musste ich feststellen, dass es im Hostel kein Strom gab; wurde wohl wegen Umbauarbeiten abgeschaltet und somit musste ich die Dusche kalt genießen.

Mittags habe ich dann den Zug Richtung KZ Auschwitz genommen. Was ich dort zu sehen bekam, war die absolute Schande der Vergangenheit! Ich glaube selbst ohne den Kater wäre mir dieser Trip auf den Magen geschlagen. Das schlimmste fand ich die Aussagen der Touristen die das Lager besucht haben. Bei der Ausstellung von Klamotten von toten Lagerbewohnern-> Sätze wie „wieso trägst du nicht solche hässlichen Schuhe?“ Und das aus dem Mund eines erwachsenen Menschen.
Naja war auf jeden Fall sehr berührend und man kann nur hoffen, daß sich so etwas nie wiederholt.




Am Abend bin ich dann mit Yael weiter nach Zakopane, einem polnisches Bergdorf. Die ideale Basis für eine tolle Wanderung am nächsten Tag.

Wir wanderten zuerst zum Tal der 5 Seen.







Und von dort weiter zum Morskie Oko:

Alles in allem eine sehr anstrengende Wanderung. Es waren unwahrscheinlich wieviele Menschen, die an dem Tag Wanderungen machten; wandern scheint wohl ein absoluter Trendsport in Polen zu sein.

Da wir für den Freitag kein Platz mehr im selben Hostel bekommen haben, waren wir gezwungen, zwei unterschiedliche Hostels zu buchen und dann am Samstag Abend umzuziehen.
Das neue Hostel war der Wahnsinn. Eine kleine Hütte total ab vom Schuss mit einer Hausziege.

Am Sonntag haben wir beide die Folgen vom Vortag gespürt und somit waren wir uns einig, dass wir anstelle eine neuen Wanderung einfach die Standseilbahn auf den Hausberg Gubalowka nehmen. Dort sind viele kleine Läden zu finden und ein paar Fahrgeschäfte.



Dass gefühlt ganz Krakow an dem Wochenede in Zakopane war, hat bewirkt daß die Straßen ziemlich verstopft waren auf dem Rückweg.

Die letzten Stunden verbrachten wir wieder in der Altstadt von Krakau:



Und schon war es auch fast wieder vorbei! Es hieß Abschied nehmen! Good Bye Krakow! Good Bye Yael!

Der Vogel von Germanwings brachte mich trotz der Verspätung beim Start pünktlich nach Stuttgart!