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Valenzia

Ein Kumpel von mir ist Pilot bei der Lufthansa. Als er auf seinem neuen Flugplan einen mehrtägiger Aufenthalt in Valenzia vorfand fragte er mich ob ich nicht Lust hätte mitzufliegen.
Naja jeder der mich kennt weiß, da gibt es kein Halten mehr. Das Ticket gilt nur auf Flügen die er selbst durchführt, daher musste ich am Dienstag Abend erstmal mit Bus und Bahn in Richtung Frankfurter Flughafen aufbrechen.


Der Flug selbst wurde mit einem A320Neo durchgeführt. Ein Flugzeug der neuesten Generation!

Gute 2 Stunden später waren wir dann auch schon in Valenzia. ??Da es schon sehr spät war und die Verpflegung an Board außerordentlich gut war ging es direkt ins Bett um den Mittwoch maximal zu nutzen.

Nach einem Frühstück mit der Crew und einem Hotel Rundgang sind wir mit einem geliehenen Fahrrad Richtung Altstadt aufgebrochen.








Besonders gefallen hat mir an der Stadt der trockengelegte Fluss welcher u.A. in eine Parkanlage umgebaut wurde.


Am Ende des Flussbettes befindet sich die Stadt der Künste und Wissenschaften.


Weiter ging es am Strand entlang zu einem coolen Badeplatz.

Plötzlich stellten wir fest, dass unser Fahrradverleiher bereits in einer halben Stunde schließt und somit mussten wir mit voller Power die Rückfahrt antreten! Wie gut das es eine Fahrradautobahn in Valenzia gibt. Zwei Minuten vor dem Ladenschluss konnten wir die Fahrräder gerade noch angeben. Wenn der Mitarbeiter auch schon Mental im Feierabend war 🙂

Und auch mittwochs war wieder früh ins Bett gehen gefragt.

Der Start war am Donnerstag „erst“ um 5:20 Uhr im Hotel, ich bin noch nie in meinem Leben so spät an den Flughafen aufgebrochen. Nicht ganz eine Stunde vorher waren wir am Flughafen und ich musste noch zusammen mit Rouven mein Ticket abholen. 🙂 Voll der Stress hahaha. Aber er hat es zum Glück pünktlich ins Cockpit geschafft!
Dem wunderschönen Flug über die Alpen folgte eine auf die Minute pünktliche Landung in Frankfurt. Diese war auch unbedingt notwendig sonst hätte ich meinen Zug in Richtung Stuttgart (Flughafen) verpasst welcher bereits um 9:51 Uhr ging. Nächstes Ziel Krakau!

Oxford und Umgebung

Bei allen bisherigen Englandreisen habe ich mich nie außerhalb von London begeben. Doch dies sollte sich jetzt ändern, denn ein Kumpel von mir promoviert in Oxford!
Da gab es für mich kein Halten mehr!

Am Freitag ging es dann mit einem Trolley voller Maultaschen von Stuttgart nach London-Heathrow und von dort direkt mit einem Bus nach Oxford. Total entspannt bin ich bereits kurz nach 8 Uhr abends angekommen.


Mit ein paar Studienkollegen von Manuel haben wir dann noch eine kleine Kneipen-Runde gemacht, bevor es früh ins Bett ging um bereit zu sein für den folgenden Tag!

Um möglichst hohe Flexibilität mit einem günstigen Preis zu kombinieren kommt in England eigentlich nur ein Mietwagen in Frage. Wir haben einen nagelneuen Citroen C1 bekommen.

Unser erster Stop war das Schloss Windsor:

Ein Mix aus Ferien in England und einer Invasion aus China haben dazu geführt, dass die Schlange am Eingang unglaublich lang war, wir aber nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung hatten. Der Alternativplan war, das Schloss von weitem anzuschauen 🙂




Nach einer weiteren Stunde im Auto war das Highlight des Tages an der Reihe: Stonehenge!


Der letzte Stop des Tages führte uns nach Bath. Hier drehte sich alles um heiße Quellen, Wasser und was die Römer so alles tolles gebaut haben!





Trotz der funktionierenden Klimaanlage im Citroen wollte ich am Ende des Tages wieder meinen Golf 4 haben. Der Angestellte von Europcar meinte: „Es ist ein Auto mit vier Rädern um von A nach B zu kommen!“

Da ich meinen Rückflug erst am späten Sonntagabend hatte, konnte mir Manuel den ganzen Sonntag eine Tour durch Oxford geben.







Am Sonntag sollte meine Verbindung noch besser sein als am Freitag beim Hinflug! Ich entschied mich für eine Zugfahrt nach Birmingham und von dort per Flieger nach Stuttgart. Alles war perfekt, bis auf der Flughafen Birmingham. Lange Wartezeit an der Sicherheitskontrolle und dann auch noch dieses doofe britische System mit den Gates. Man bekommt erst 20 Minuten vor Abflug das richtige Gate angezeigt. Das führt dazu, dass Leute im ganzen Flughafen vor Monitoren herumstehen und warten bis ihr Gate dran steht. Normalerweise kann man einfach direkt bis ans Gate und dort entspannt auf das Einsteigen warten.
Kurz vor knapp wurde das Gate angezeigt und der Weg in unsere Embraer E175 war frei!