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New York

Es war für mich so schwierig nach den Wochen in Kanada wieder alleine unterwegs zu sein, ohne Jamie. Daher könnte der ein oder andere Eindruck der Stadt hier etwas verfälscht sein.

Am Mittwochabend direkt nach der Ankunft am Hostel gab es kostenlose Pizza für alle Gäste. Optimal gegen den schlummernden Hunger!
Dies war auch eine ziemlich gute Gelegenheit, Leute für eine Pub Crawl zu finden.

Im Gegensatz zu meinem New York Trip 2013 habe ich mich anstatt für eine teure Touristenbootsfahrt rund um die Freiheitsstatue, für eine kostenlose Fährenüberfahrt nach Staatenisland entschieden, die genau an der Statue vorbei führt.

Da Statenisland laut Berichten anderer Reisender nicht viel zu bieten hat, habe ich direkt die nächste Fähre zurück nach Manhattan genommen.

Weiter ging die Reise zu Fuß entlang des Eastrivers, über die Brooklyn Bridge schließlich in das gleichnamige Viertel Brooklyn.


Rund um das Hostel waren sehr viele ansprechende Läden angesiedelt, das konnte selbst mich Shoppingmuffel nicht davon abhalten, ein wenig einzukaufen.

Da der Abend zwar bewölkt war, man jedoch ziemlich gut in die Ferne sehen konnte hielt ich es für am Besten einen Ausflug aufs World Trade Center One zu unternehmen. Auf dem Weg dort hin bin ich natürlich am 9/11 Memorial und der Westfield Mall vorbeigekommen.






Ein paar U-Bahn-Stationen entfernt zog mich der Time Square in seinen Bann. Dieses mal übertraf der Timesquare meine Erwartungen, im Gegensatz zu 2013 im Winter als dort einfach nichts los war.



Nicht zu glauben, was mein Füße am Freitag geleistet haben!

Vom Time Square trugen sie mich durch die Grand Central Station,

vorbei am Gebäude der Vereinten Nationen,

Quer durch Little Italy und Chinatown,

entlang der Wall Street, bis zum Charging Bull.


Auch am Freitag sind wir wieder los, die Bars und Clubs der Stadt zu erkunden. Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, am letzten Abend in der Stadt nochmals den Timesquare zu besichtigen.

Den Samstag habe ich voll den Parks der Stadt gewidmet, hervorzuheben ist hier der Central Park, ein weltbekanntes Unikat mitten in der Stadt!

Und abschließend bin ich noch zum High Line Park, welcher auf einer alten Bahnlinie im „2.Stockwerk“ angelegt wurde:


Da war das Abenteuer New York City auch schon wieder vorüber und der NJ Transit brachte mich an den Newark Flughafen!

Die Stadt zeigte sich noch einmal von der schönsten Seite :



Und als Abschluss noch in der Propeller Maschine von Zürich nach Stuttgart:

Vancouver

Das erste Mal seit Beginn der Reise standen wir richtig im Stau! 1,5 Stunden für weniger als 10 Kilometer, dass war die Bilanz unserer Fahrt zum Hostel.

Wir celebrierten die Nacht rund um Gastown:

Die ganze Stadt ist durchzogen von Fahrradwegen und an jeder Ecke gibt es Leihfahrräder. Daher haben wir uns entschlossen, den Tag auf dem Rad zu verbringen:





Am Abend haben wir einen weiteren Kumpel von Jamie getroffen.
Er zeigte uns dann noch eine ganz andere Seite der Stadt:

Für mich neu war auch, dass in den meisten Toiletten einfach nicht zwischen Mann und Frau unterschieden wird: Es gab teilweise zwar mehrere Türen, aber letztendlich landete man im selben Raum!

Da uns die Stadt so gefällt und wir eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit hatten, haben wir uns entschlossen, eine Nacht anzuhängen und dann am Dienstag Nonstop nach Calgary zu fahren.

In Vancouver wird vieles „geteilt“, Darunter fallen die Fahrräder vom Tag davor aber auch Autos! Selten soviele Carsharing-Dienste gesehen, wie in Vancouver. Aber das ist absolut genial! Teuere Parkplätze und günstige Mietangebote machen es sehr attraktiv!

Zuerst haben wir uns einen Hybrid Toyota geliehen um nach Yaletown zu kommen und auf dem Rückweg nen CLA von Car2Go.

Unglaublich wie sich die Strecke zwischen Vancouver und Calgary durch die immensen Waldbrände verändert hat. Keinerlei atemberaubenden Aussichten mehr, einfach nur langweiliges „durch den Rauch fahren“!

Nach einer Nacht in Calgary ging es dann am Mittwoch morgen mit dem Flugzeug auf in Richtung New York. Das absolut besondere war:  In Calgary kann man bereits am Flughafen in die USA einreisen! (Normalerweise erfolgt die Einreise am Ankunftsflughafen). Durch diese Vorab-Prozedur  konnte unser Flugzeug in New York das Indlands-Terminal benutzen und die Abfertigung war rasend schnell!