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Amman und die Grenze

Nach der Ankunft am Europcar-Büro in Amman war ich einfach nur glücklich nicht mehr mit einem eigenem Auto unterwegs zu sein. Den Weg zwischen Autovermietung und Hotel haben wir ganz gemütlich mit UBER zurückgelegt, die entspannteste Art Taxi zu fahren.

Am Abend blieb uns dann noch ein wenig Zeit die Umgebung des Hotels zu besichtigen. Begonnen haben wir mit dem römischen Amphitheater.

Als dann die Zitadelle folgen sollte, stellten wir fest, dass die Tore bereits verschlossen waren und wir den Anblick nur noch von außen genießen konnten. Schade!

Hier noch ein Blick auf die Stadt:

Gerne hätten wir am nächsten Tag noch ein wenig die Stadt besichtigt, jedoch stand eine Grenzüberquerung nach Israel an, die wir so früh wie möglich antreten wollten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir also Mittwochmorgens um 07:30 mit dem Taxi in Richtung Allenby-Brücke. Der Fahrer konnte jedoch nicht komplett bis zur Brücke fahren daher mussten wir erstmal das Taxi wechseln. Gegen 8:30 dann der erste Stop: „Ausreise Jordanien“. Die Grenzposten der Länder sind soweit voneinander entfernt das ein Shuttlebus notwendig ist. Um 9:15 startete dann der eigentlich aufwändige Prozess: „Einreise Israel“. Dieser war bereits um 10 Uhr beendet und somit erreichten wir Jerusalem schon um 11Uhr.

Unglaublich schnelle 3,5 Stunden von Amman nach Jerusalem! Das hätte ich ja nicht für möglich gehalten, nachdem ich die ganzen Berichte im Internet studiert habe.

Das Tote Meer

Entgegen des eigentlichen Plans haben wir uns entschieden am nächsten Tag nicht nocheinmal nach Petra zu gehen sondern gleich in Richtung Totes Meer zu starten.

Den ersten Stop haben wir an der Kreuzfahrerburg in Shobak eingelegt:

Auf dem Stück zwischen At-Tafila und Totem Meer wahren wir faktisch alleine unterwegs. Dies war der atemberaubende Teile der Strecke!

Es folgte ein unnötiger Stop am „Museum des tiefsten Punktes der Erde“.



Nach einer weiteren Stunde wundervoller Serpentinen am Toten Meer entlang, haben wir unsere Unterkunft erreicht. Ein 5 Sterne Hotel mit privatem Zugang zum Toten Meer.
Danach hieß es keine Zeit verlieren, ab in die Badehose und los schweben.


Wir hatten uns an den hohen Hotel standard noch nicht gewöhnt und waren deshalb die einzigen Gäste am Meer, die ihre eigenen Handtücher dabei hatten, obwohl es umsonst riesen Badetücher vom Hotel zum ausleihen gab.

Nach Sonnenuntergang wurden alle Pools und der Meer Zugang geschlossen.

Um unsere Buchung maximal auszunutzen ging es am nächsten Tag bereits um 6:15 los! Aber nur für Daniel der unbedingt vor dem Frühstück noch ins Fitnessstudio wollte. Eine gute Stunde später war dann auch ich wach und wir genossen das beste Frühstück des Urlaubs , WOW!

Die Zeit bis zum Checkout verbrachten wir am Strand und an den Pools.

Ich bin der Meinung, dass dieses Hotel meinen Urlaub gerettet hat! Das klinisch reine Essen hat meinem Verdauungstrakt, der in den letzten Tagen ein wenig gelitten hatte, sehr gut getan.
Kurzer Eindruck vom Hotel:


Auf dem Weg nach Amman haben wir noch den Berg Nebo beziehungsweise die dort stehenden Nebo-Kirche besucht.




Anschließend ging es ab in das Verkehrschaos von Amman! Der Verkehr ist so unberechenbar und wir beschlossen, dass jeder Kilometer den wir hier in Amman fahren, ein Kilometer zu viel ist! Also sind wir direkt zu Europcar und haben das Auto abgegeben.