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Wadi Rum und Petra

Um Stress frei von A nach B zu kommen haben wir uns am Samstag unseren Mietwagen abgeholt und sind damit gleich in Richtung Wadi Rum gefahren.


Da ich unserem Guide vom Camp bereits ein Bild von unserem Auto geschickt hatte, hat er bereits am Straßenrand gewartet. Als wir an ihm vorbei gefahren sind hat er eine wilde Verfolgungsjagd gestartet um uns abzufangen und dann in Richtung Camp zu begleiten.
Es war nicht möglich mit dem Auto zum Camp zu fahren, weshalb wir es abstellten und mit dem 4WD Jeep weiterfuhren.


Im Camp haben wir nur unser Gepäck abgeladen, gegessen und schon konnten wir unsere Wüstensafari starten.









Was für ein tolles Erlebnis!

Den Sonnenuntergang verbrachten wir mit ca. 300 deutschen AIDA Touris auf einem Hügel! 
Die schaffen es wirklich jeden Ort mit Menschen zu Überfluten. Aber das gute an dieser Art von Reisenden ist, sie sind genau so schnell Weg, wie sie gekommen sind !

Mit Leuten aus dem Camp haben wir noch einen Nachtspaziergang gemacht um die Sterne ein wenig zu beobachten :


Wie gut man in so einem Zelt schlafen kann, wenn die Betten bequem sind und es dunkel ist.

Sonntags nahmen wir drei Leute aus dem Camp nach Wadi Rum mit, zu unserem nächsten Ziel.


Wadi Mousa ist sozusagen das Tor nach Petra. Man kann hier direkt parken und dann zu Fuß in Richtung Petra laufen.




Um ca 15 Uhr, also 2 Stunden vor Sonnenuntergang ist uns aufgefallen, dass wir eine der Top Attraktionen vergessen hatten! Also vollgas die 960 Treppen hinauf zum Kloster, welches noch im vollen Sonnenschein und ohne andere Besucher auf uns wartete. Ein Traum.

Und beim zurück Laufen haben wir noch einmal Bilder von der Schatzkammer gemacht.

Nach unendlich vielen Kilometern zu Fuß und einem sehr leckeren Abendessen war es einfach nur toll ins Bett zu liegen und die Augen zu schließen.

Akaba

Der Landeanflug auf Akaba war faszinierend, es regnete sehr stark und wir waren umgeben von hunderten Blitzen.
Kein Problem für unsere Boeing 737 die trotzdem mühelos den Weg zum Flughafen gefunden hat.

Die Einreise nach Jordanien stellte sich als absolut problemlos heraus und wir konnten so direkt in ein Taxi steigen.

Bei der Fahrt mussten wir jedoch feststellen, dass der Begriff Kanalisation in Jordanien ein absolutes Fremdwort ist.

Überall staute sich das Regenwasser! Teilweise so hoch, dass ein weiterkommen nicht möglich war. Unser Orts kundiger Taxifahrer fand jedoch einen alternativ Weg zu unserem Hotel der besser befahrbar war.

Das Zuhause für die nächsten Tage:

Auch in der Nacht bin ich ab und zu aufgewacht da der Donner und Regen so laut war .

Der erste Gang am Morgen ging auf die Terrasse um das Wetter zu überprüfen. Blauer Himmel!

Also direkt ab an den Strand. Entgegen jeder Reiseführer Empfehlung entschieden wir uns für den öffentlichen Strand direkt in der Stadt an dem nahezu alle Besucher einheimische waren. Sehr coole neue Erfahrung! Die Frauen waren alle komplett bekleidet im Wasser mit Kopftuch während es für Männer keinerlei regeln gab.

Am Nachmittag mussten wir ein wenig aus der Sonne und haben die Gelegenheit genutzt Akaba ein wenig anzuschauen.


Bei einem Bäcker wollten wir nur paar Kleinigkeiten zum essen kaufen, herausgekommen sind wir mit einer Tüte mit 1KG allerlei! Von Keksen bis zu Sesamstangen war alles dabei. Richtig herrlich!

Den Abend haben wir dann noch am Strand ausklingen lassen :