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Chiang Mai

Nach der langwierigen Immigration nach Thailand hatte mich am Ausgang des Sicherheitsbereiches mein Kumpel Mo aus Pliezhasen bereits erwartet. Ausgiebig haben wir gemeinsam gegessen und dann war es auch schon wieder Zeit fürs Bett.

Am Donnerstag sind wir dann in eine Art Tiger-Zoo, in dem man die Tiere nicht nur hinter einem Zaun beobachten kann, sondern das Käfig auch betreten darf.

Da bekommt man echt ein mulmiges Gefühl. Klar, der Tiger ist und bleibt ein Raubtier, auch wenn er seit seiner Kindheit an die Menschen gewöhnt worden ist. Aber das war echt der Hammer, wie die Wärter die Tiere unter Kontrolle hatten. Nach der Rückkehr in Chiang Mai haben wir uns die Alt-Stadt mit den Tempeln zu gemüte geführt.

Danach mussten wir bei unserer Kneipentour feststellen, dass alle Kneipen um 0 Uhr schließen! Unglaublich!

Für den Freitag buchten wir einen Besuch bei einer Elefanten-Aufzuchtstation. Wir haben uns gewollt gegen das Reiten von Elefanten entschieden, da dies hier sehr negativ angesehen wird und die Elefanten hierfür einfach nicht geschaffen sind. Die Aufzuchtstation befand sich circa 1,5 Autostunden südlich der Stadt, die wir standesgemäß auf der Laderampe eines Pickups zurücklegten!

 

Das Programm beinhaltete das Füttern,

waschen / baden

und im Matsch wälzen mit den Elefanten.

Am Freitagabend haben wir zuerst einige Muay Thai Kämpfe angeschaut.

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Anschließend haben wir nocheinmal versucht, nach 0Uhr eine offene Bar zu finden. Fehlanzeige! Chiang Mai ist absolut keine nachtaktive Stadt.

Samstag mussten wir erstmal ein bisschen ausschlafen und anschließend haben wir noch ein paar Märkte besucht.

 

Hong Kong 2

Am Montagabend nach der Rückkehr aus Macau wollte ich mir unbedingt noch den Victoria Peak anschauen. Es soll eines der besten Punkte sein, von denen man nahezu die ganze Stadt einsehen kann. Nicht jedoch an diesem Tag!

Der Aufstieg erfolgt mit einer Standseilbahn, welche alle von mir bisher gefahrenen Bahnen in den Schatten stellt! Mit 27 Grad Steigung ging es den Berg hinauf. Das hat einen richtig in Sitz gedrückt. Genial!

Das Wetter ist hier extrem instabil und Wetterberichte überhaupt nicht aussagekräftig. Das macht eine Planung echt unmöglich.

Am Dienstag stand eine Überquerung der Bucht mit der Starferry an. Ein altes Schiff welches immer noch in Betrieb ist und ein Teil des öffentlichen Verkehrs abdeckt.

Gleich im Anschluss ging es mit der Metro raus aus der Stadt in Richtung der Talstation der Gondel Ngong Ping 360.

Die Fahrt begann wunderschön (mit Blick über den Flughafen) und endete beängstigend! Alleine in einer Gondel, die vermutlich hundert Meter über der Bucht hängt, extrem schaukelt und das Windgeräusch ohrenbetäubend war.

Durch den extremen Wind und die Warnungen vor einem noch stärkeren Unwetter haben mich dann dazu bewegt, mit dem Bus wieder zurück zur U-Bahn zu fahren. Am Abend sah das Wetter dann äuserst vielversprechend aus, um die Fahrt auf den Victoria Peak noch einmal zu wagen: Mit Erfolg!

Da der Flug am Mittwoch nach Chiang Mai erst um 17:30 Uhr ging, hatte ich noch genug Zeit mir die Gegend um die Kowloon-City anzuschauen. Das Wetter hat sich an diesem Tag von seiner besten Seite gezeigt. Der Friedhof, den ich besuchte war der einzige öffentlich zugängliche Ort, der sehr hoch gelegen war, also nicht wundern, weshalb im Vordergrund die Bilder von Gräbern zu sehen sind.

Nach dem letzten Ausflug geht es jetzt wieder in Richtung Flughafen um meinen Flieger nach Thailand nicht zu verpassen!