Nach der genialen Zeit auf Jeju ging es mit dem Eastarjet zurück auf’s koreanische Festland.
Unser Hotel, welches im Viertel Gangnam liegt, war mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreicht. RolfA, ein Kumpel von mir, den wir in Seoul treffen wollten, hat uns auch kurz nach unserer Ankunft direkt wieder abgeholt, um uns ein wenig von der Stadt zu zeigen. Im Viertel Myeong-Dong hat er auch mich an das koreanische Essen herangeführt! Dies war schon eine sehr beachtliche Leistung!

Das Essen war wirklich richtig herrlich, im Gegensatz zu unserem kulinarischen Fehlstart auf Jeju.
Als der Hunger gestillt war, ging es ab in das Szeneviertel Itaewon, in welchem wir den Tag ganz gemütlich in einem Cafe ausklingen ließen.
Den Samstag verbrachten wir größtenteils in der Gegend rund um das Rathaus von Seoul.
Begonnen mit dem Deoksu – Palast:




über das Hightech-Rathaus, welches die ganze Gegend prägt:

bis hin zum absoluten Highlight, dem Gyeongbok-palast:






Am späten Nachmittag ist dann Rolf wieder zu uns gestoßen. WIr haben zusammen unser Wohnviertel Gangnam besichtigt. 



Direkt anschließend ging es dann ab in das wilde Nachtleben rund um die Hongik Universität.
Aufgrund der verschobenen Nachtzeiten durch das tolle Nachtleben, hatte der Sonntag erst gegen 15 Uhr begonnen. Was bietet sich da mehr an, als ganz gechillt einen Tempel zu besichtigen.



Man sollte kaum glauben, in welch einer modernen Gegend dieser Tempel steht. Direkt gegenüber einer riesen Einkaufsmall und umzingelt von Hochhäusern:


Am Montag haben wir einen Spaziergang am Han-River gemacht. 

Da das Laufen jedoch nach einiger Zeit recht anstrengend wurde, ging es nach Gangnam zu einer Shopping-Tour.
Denn meine bisherigen Schuhe haben das Nachtleben am Samstag nur bedingt überstanden..:). Noch bevor es dunkel wurde, wurde diese Mission erfolgreich abgeschlossen und wir sind wieder einmal nach Myeong-Dong gefahren. Dieses mal jedoch nicht zum Essen, sondern um mit der Gondel auf den Berg und anschließend auf den N-Seoul-Tower zu gehen. 





Besonders spannend fand ich dabei die Kilometerangabe, welche angebracht war, um die Entfernungen zu einigen Hauptstädten zu sehen. Die Südamerikanischen Städten lagen hier eher bei den weiter entfernten .. 🙂 
Für alle die es noch nicht wissen, Seoul liegt äußerst nahe an der Grenze zu Nordkorea. Sie ist umgeben von einer Demilitarisierten-Zone, sowohl in Richtung Nordkorea als auch Südkorea. Was kann einem da besseres einfallen, als diesem Bereich einen Besuch abzustatten. Der einfachste Weg dies zu tun, ist mit einer geführten Tour.
Vorweg gesagt, Bilder machen war bei dieser Tour äußerst selten möglich. Obwohl alles sehr gut touristisch erschlossen war, darf man natürlich nicht den militärischen Hintergrund der ganzen Sache vergessen. Auch eine spezielle Sicherheitsschleuse mit Passkontrolle mussten wir durchlaufen, bevor wir endlich die Zone betreten durften. Der erste Halt war die Besichtigung eines Tunnels, welcher angeblich von Nordkoreanern gegraben wurde, um eine Invasion Südkoreas zu initiieren. Der zweite Stopp war eine Aussichtsplattform, auf der man über die Grenze nach Nordkorea sehen konnte. Jedoch war die Sicht an diesem Tag so schlecht, dass wir den nordkoreanischen Industriekomplex nicht sehen konnten. Schade! Der dritte und auch letzte Stopp war an einem Bahnhof, welcher gebaut wurde, um den eventuell eintretenden Grenzverkehr abzufertigen. Da dieser jedoch in den letzten Jahren nicht eingetreten ist, ist der Bahnhof aktuell nur für Touristen interessant die die DMZ-Zone besichtigen wollen. 





Der Abend wurde mit einem Abschiedsessen auf koreanische Art veredelt. Es gab ein herrliches Barbecue!!

Am letzten Tag haben wir einen Ausflug auf die Insel Yeouido gemacht, bevor es am Abend wieder auf den Flughafen geht.







