define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Simon L – Seite 76 – Simons Reiseblog

Seoul

Nach der genialen Zeit auf Jeju ging es mit dem Eastarjet zurück auf’s koreanische Festland.

Unser Hotel, welches im Viertel Gangnam liegt, war mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schnell erreicht. RolfA, ein Kumpel von mir, den wir in Seoul treffen wollten, hat uns auch kurz nach unserer Ankunft direkt wieder abgeholt, um uns ein wenig von der Stadt zu zeigen. Im Viertel Myeong-Dong hat er auch mich an das koreanische Essen herangeführt! Dies war schon eine sehr beachtliche Leistung!

Das Essen war wirklich richtig herrlich, im Gegensatz zu unserem kulinarischen Fehlstart auf Jeju.
Als der Hunger gestillt war, ging es ab in das Szeneviertel Itaewon, in welchem wir den Tag ganz gemütlich in einem Cafe ausklingen ließen.

Den Samstag verbrachten wir größtenteils in der Gegend rund um das Rathaus von Seoul.
Begonnen mit dem Deoksu – Palast:




über das Hightech-Rathaus, welches die ganze Gegend prägt:

bis hin zum absoluten Highlight, dem Gyeongbok-palast:






Am späten Nachmittag ist dann Rolf wieder zu uns gestoßen. WIr haben zusammen unser Wohnviertel Gangnam besichtigt.



Direkt anschließend ging es dann ab in das wilde Nachtleben rund um die Hongik Universität.

Aufgrund der verschobenen Nachtzeiten durch das tolle Nachtleben, hatte der Sonntag erst gegen 15 Uhr begonnen. Was bietet sich da mehr an, als ganz gechillt einen Tempel zu besichtigen.



Man sollte kaum glauben, in welch einer modernen Gegend dieser Tempel steht. Direkt gegenüber einer riesen Einkaufsmall und umzingelt von Hochhäusern:


Am Montag haben wir einen Spaziergang am Han-River gemacht.

Da das Laufen jedoch nach einiger Zeit recht anstrengend wurde, ging es nach Gangnam zu einer Shopping-Tour.
Denn meine bisherigen Schuhe haben das Nachtleben am Samstag nur bedingt überstanden..:). Noch bevor es dunkel wurde, wurde diese Mission erfolgreich abgeschlossen und wir sind wieder einmal nach Myeong-Dong gefahren. Dieses mal jedoch nicht zum Essen, sondern um mit der Gondel auf den Berg und anschließend auf den N-Seoul-Tower zu gehen.





Besonders spannend fand ich dabei die Kilometerangabe, welche angebracht war, um die Entfernungen zu einigen Hauptstädten zu sehen. Die Südamerikanischen Städten lagen hier eher bei den weiter entfernten .. 🙂

Für alle die es noch nicht wissen, Seoul liegt äußerst nahe an der Grenze zu Nordkorea. Sie ist umgeben von einer Demilitarisierten-Zone, sowohl in Richtung Nordkorea als auch Südkorea. Was kann einem da besseres einfallen, als diesem Bereich einen Besuch abzustatten. Der einfachste Weg dies zu tun, ist mit einer geführten Tour.

Vorweg gesagt, Bilder machen war bei dieser Tour äußerst selten möglich. Obwohl alles sehr gut touristisch erschlossen war, darf man natürlich nicht den militärischen Hintergrund der ganzen Sache vergessen. Auch eine spezielle Sicherheitsschleuse mit Passkontrolle mussten wir durchlaufen, bevor wir endlich die Zone betreten durften. Der erste Halt war die Besichtigung eines Tunnels, welcher angeblich von Nordkoreanern gegraben wurde, um eine Invasion Südkoreas zu initiieren. Der zweite Stopp war eine Aussichtsplattform, auf der man über die Grenze nach Nordkorea sehen konnte. Jedoch war die Sicht an diesem Tag so schlecht, dass wir den nordkoreanischen Industriekomplex nicht sehen konnten. Schade! Der dritte und auch letzte Stopp war an einem Bahnhof, welcher gebaut wurde, um den eventuell eintretenden Grenzverkehr abzufertigen. Da dieser jedoch in den letzten Jahren nicht eingetreten ist, ist der Bahnhof aktuell nur für Touristen interessant die die DMZ-Zone besichtigen wollen.





Der Abend wurde mit einem Abschiedsessen auf koreanische Art veredelt. Es gab ein herrliches Barbecue!!

Am letzten Tag haben wir einen Ausflug auf die Insel Yeouido gemacht, bevor es am Abend wieder auf den Flughafen geht.






Insel Jeju

Nach dem Flugmarathon :

Bogota – Frankfurt – Doha – Seoul – Jeju

Bei der Ankunft am Zielflughafen Jeju intl. sind wir direkt vor einem echt großen Problem gestanden. Der Taxifahrer konnte mit den Adressangaben des Hotels nichts anfangen. Nach einem kleinen Kampf mit seinem Tamagotchi-Navigationssystem hat er wenigstens die grobe Richtung herausgefunden. Nach der Ankunft war jedoch nicht wirklich ein Hotel zu erkennen. Dann tätigte er einen Anruf unter der Nummer des Hotels und es hat sich sodann – zum Gück – alles aufgeklärt. Wir konnten totmüde ins Bett fallen.

Am Mittwoch haben wir dann auf eigene Faust die Insel unsicher gemacht.

Es ging in die Stadt Seogwipo, in der es einiges zu entdecken gab:
Die Jeongbang – Wasserfälle:


Eine richtig coole Fußgänger-Brücke mit mächtig viel Wind:):

Die Cheonjeyeon Wasserfall:



Nicht zu verachten sind die Busfahrten mit der Linie 780! Noch nie zuvor habe ich eine so kitschige Anzeige der Haltestellen gesehen! Alles total verspielt mit witzigen Tönen, die die Haltestellen ankündigen. Dies alles entgegen jeglicher Erwartung auch auf Englisch!

Die Leute sind einfach nur der Wahnsinn. Alle sind unglaublich nett, hilfsbereit und geduldig; auch wenn es an jeder Kommunikation scheitert. Es war die richtige Entscheidung, hier her zu kommen.
Am Donnerstag haben wir uns dann einmal komplett in die Rolle eines asiatischen Touristen begeben! Inkl Funkkopfhörer, zur besseren Kommunikation mit der Touristenführerin, ging es los. Wir haben uns für die Ostküstentour entschieden, da sie alle unsere gewünschten Sehenswürdigkeiten beinhaltet hatte.

Der Start war im Trick-Art-Museum, bei dem man ein Teil vom gemalten Bild werden kann. Beispiele:





Das war echt der Hammer, wir hatten echt Spaß!

Anschließend ging es in ein traditionelles Dorf der Insel. Inklusive war die Führung des einzigen englischsprechenden Dorfbewohners. Sein englisch war der Wahnsinn, wir wurden im Vorfeld über die Spracheigenarten aufgeklärt, damit wir ihn überhaupt verstehen konnten.




Danach stand eine erste Bewährungsprobe an, das Essen!! Aber für das angebotene Essen war ich viel zu empfindlich. Ich habe es jedoch probiert, aber dann direkt als Kategorie „nicht essbar!“ eingestuft. Das kann ja heiter werden! Nach einem Notfall-Sandwich konnte die Tour jedoch auch so weitergehen 🙂

Eines der Highlights des Tages war der Seonsan, für den man angeblich über 25 Minuten benötigen sollte, um den Gipfel zu Fuß zu erreichen. Wir machten es in maximal 12 Minuten.



Nach einem einfachen Abstieg haben wir uns die Frauen-Taucher-Show angeschaut. Dabei haben wir uns nur gefragt ‚was wollen sie uns zeigen?‘ und wo genau ist der tiefere Sinn? Na gut, lustig war es wenigstens!

Die letzte Sehenswürdigkeit des Tages war der Manjanggul Lava Tunnel.

Um den Nahrungsengpass auszugleichen, musste unbedingt eine Packung Nudeln und Tomatensauce herangeschafft werden, was sich selbst hier auf Jeju als recht einfach herausstellte. Man, so habe ich die Pasta ja noch nie genossen!